{"id":20577,"date":"2024-07-22T16:05:36","date_gmt":"2024-07-22T16:05:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.leininger.at\/?page_id=20577"},"modified":"2024-12-01T15:35:57","modified_gmt":"2024-12-01T15:35:57","slug":"reiseblog-island-august-2006","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.leininger.at\/?page_id=20577","title":{"rendered":"Reiseblog Island &#8211; August 2006"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 37%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size: 20px; line-height: 1.2;\"><strong>Sonntag, 6.8.2006 &ndash; Sonntag, 20.8.2006<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 1\/2 &ndash; Island wir kommen<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\">\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Mehr als zwei Stunden Versp&auml;tung bei der Abreise ins Land der Vulkane und Geysire, d.h. mit Nettoflugzeit von 3:40 Stunden sind wir zur wohl unchristlichsten Zeit in Reykjavik. Da malt man doch dann vielleicht etwas schwarz, glaubt nicht mehr so recht daran noch des N&auml;chtens vom 35km entfernten Keflavik via Ein&ouml;de ins n&auml;chtliche Reykjavik zu kommen,<br>geschweige denn noch ins Hotel einchecken zu k&ouml;nnen. Aber man wird Gott sei Dank eines Besseren belehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Nach der Landung und der darauffolgenden Geldabhebung betreten wir die<br>Flughafenvorhalle. Die Beschilderung im relativ kleinen Flughafen ist einfach perfekt. Das Ticket f&uuml;r den Transferbus haben wir schnell noch mit der Kreditkarte gezahlt. Die Fahrt dauert gut eine dreiviertel Stunde. Es ist bedeckter Himmel und noch nicht so sp&auml;t wie ich dachte, da die Isl&auml;nder scheinbar keine Sommerzeit kennen, also die Uhr 2 Stunden zur&uuml;ckgestellt wird, was uns Zeit verschafft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Die Fahrt verl&auml;uft weitgehend angenehm und unspektakul&auml;r. Am Horizont kann man allerdings bereits die Lichter der einzigen Metropole Islands sehen. Die vielen Lichter bewirken dass Reykjavik viel gr&ouml;&szlig;er wirkt als es eigentlich ist. Nur knapp 110.000 Einwohner z&auml;hlt die Stadt, das Ballungszentrum aber gesamt macht bev&ouml;lkerungspolitisch &uuml;ber 60% von ganz Island aus. Die Stadt wirkt ruhig, verschlafen, sauber und sicher. Hier kann man sich immer mit gutem Gewissen auf die Stra&szlig;e wagen.<br>Vom Busterminal werden wir bzw. unser Gep&auml;ck in einen Kleinbus umgeladen, der uns in unser &bdquo;Hotel&ldquo; das Gardur Inn bringt, wo wir zu unserem Erstaunen wirklich noch einchecken k&ouml;nnen und eine angenehme Nacht verbringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Der Blick aus dem Fenster l&auml;sst hoffen. Der Blick hin&uuml;ber zur Halgrimskirkja und dem Perlan ist einzigartig. Was uns allerdings noch mehr Freude bereitet ist das Wetter. Angenehme 15 Grad, Sonne mit Sch&auml;fchenwolken, das ist f&uuml;r Isl&auml;nder verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig schon fast Luxus. Mir wurde immer wieder von Bekannten, de selbst in Island waren erz&auml;hlt dass sie 14 Tage nur<br>Regen hatten. Nun, dieser &bdquo;erste&ldquo; Tag meint es gut mit uns. Um 10:00 Uhr werden wir vom Hertz-Shuttle ins nahegelegene Office gebracht, wo wir unser Fahrzeug entgegennehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Der erste Weg f&uuml;hrt uns hinauf auf den H&uuml;gel zum Perlan, von wo man einen pr&auml;chtigen Blick &uuml;ber Reykjavik hat. Die Stadt, eingebettet zwischen Meerzungen und dem Gebirge erinnert mich ein wenig an Kapstadt. Dieser Anblick, dieses einmalige Ambiente lassen mir das Blut in den Adern gefrieren!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Nach dem Konsum eines 4&euro;-Eises (360 IS Kronen f&uuml;r 2 Kugeln [es handelt sich um keine Goldbarren sondern um normales Speiseeis]) entdecken Andi und ich zu unserem Entz&uuml;cken einen Geysir auf der R&uuml;ckseite der Anlage. In einer Regelm&auml;&szlig;igkeit die ein Schweizer Uhrwerk noch &uuml;bertrifft, schie&szlig;t die Wasserfont&auml;ne gen Himmel. Obwohl es strikt verboten ist, sich in die unmittelbare N&auml;he des Geysires zu begeben, steigt Andi &uuml;ber die Absperrung und wird von einer isl&auml;ndischen Stimme in der Ferne zur Vernunft gemahnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Nach diesem kleinen Zwischenfall besuchen wir Renato, einen Schweizer, der in Island General Manager aller Fosshotels ist. Fast zwei Stunden plaudern wir mit ihm &uuml;ber Globalisierung, Preise, dies und jenes. Abschlie&szlig;end deckt er uns noch mit Reisematerialien ein und verabschiedet sich von uns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Wir verlassen Reykjavik auf der Ringstra&szlig;e 1 Richtung Norden wo wir &ndash; man glaubt es kaum &ndash; in einen Stau geraten! Doch das vertraute Gef&uuml;hl von Schnellstra&szlig;en, Baustellen und &bdquo;relativ&ldquo; vielen Autos schwindet sehr schnell der atemberaubenden Natur des Landes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Unser Ziel f&uuml;r heute ist Dingvelir, der ber&uuml;hmte Nationalpark am Dingvelvatn, dem gr&ouml;&szlig;ten See des Landes. Vor uns erstreckt sich das wundervolle Tal, das auf zwei Erdkontinenten gelegen ist, der europ&auml;ischen und der amerikanischen Platte. Die 4 kleinen wei&szlig;en H&auml;user sind weltbekannt, der Touristenansturm ist nicht so gering wie erwartet. Dennoch erwartet den Besucher hier ein gro&szlig;es, liebliches Tal mit einer Vielzahl an Wegen fernab der Touristenpfade. Knapp 2 Stunden verbringen wir hier, saugen die Landschaft f&ouml;rmlich auf und genie&szlig;en diese wunderbare Natur. Anschlie&szlig;end geht es zun&auml;chst noch auf asphaltierten Stra&szlig;en anschlie&szlig;end auf Schotterpisten durch T&auml;ler, die dem Eingang zu Mordor &auml;hneln &uuml;ber Hochebenen wo der Schwefelgestank die Luft verpestet.<br><br>Nach einer Einkaufstour im hiesigen Shopping &ndash;Center in Selfoss gelangen wir schlie&szlig;lich nach Hella, unserer Herberge f&uuml;r die n&auml;chsten 2 N&auml;chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"681\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_3709-681x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20610 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_3709-681x1024.jpg 681w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_3709-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_3709-768x1155.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_3709-1021x1536.jpg 1021w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_3709-1362x2048.jpg 1362w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_3709-scaled.jpg 1702w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea;grid-template-columns:40% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s.w.org\/patterns\/files\/2021\/06\/pear-half-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-673 size-full\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 3 &ndash; Die Inselumrundung beginnt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\">Von Hella fahren wir auf der Ringstra&szlig;e retour Richtung Reykjavik. Nach zirka 10 Kilometern geht eine asphaltierte und auch gut ausgebaute Stra&szlig;e Richtung Geysir und Gulfoss rechts ab. Die Stra&szlig;e f&uuml;hrt durch saftiges Grasland, viele Pferdeherden tummeln sich in den schier endlosen Weiten. Die Landschaft wird rauer, die Stra&szlig;e windet sich &uuml;ber Berge und an Felsklippen entlang. Dann und wann ein Geh&ouml;ft oder ein einzelnes Haus, irgendwo im Nirgendwo sichten wir eine Galerie. Dann folgt ein liebloser &Uuml;bergang vom geteerten Highway in eine schlagl&ouml;chrige Schotterpiste. Irgendwann nach dem 1000sten Schlagloch gelangen wir auf die Stra&szlig;e 35, die Geysir mit Gulfoss verbindet. Geysir ist ein mystischer Ort. &Uuml;berall ist dampfendes Wasser, es brodelt und kocht an allen Ecken und wenn man seine Nase zu nahe an ein Wasserloch steckt, wird man mit Schwefelgestank bestraft. Dem gro&szlig;en Geysir bei seinem Zyklus der Eruption zuzusehen ist ein einmaliges Erlebnis. Das Wasser wird angesaugt und mit Gasen angesetzt. &Auml;hnlich wie bei einem &uuml;bergehenden Kochtopf bildet sich eine riesige Blase und anschlie&szlig;end schie&szlig;t die Wasserfont&auml;ne in den regendurchtr&auml;nkten isl&auml;ndischen Himmel. Nur gut 10 Kilometer entfernt st&uuml;rzt der Flu&szlig; Hvlita beim Gulfoss &uuml;ber zwei Kaskaden in die Tiefe. Irgendwie erinnern mich die F&auml;lle an die Victoriaf&auml;lle in Simbabwe, wenngleich sie nicht so gro&szlig; sind. Dennoch sp&uuml;rt man hier f&ouml;rmlich die Kraft des Wassers und der rohen, wilden Natur. Ein einzigartiges Naturschauspiel. &Uuml;ber die Stra&szlig;e 32 gelangen wir immer weiter Richtung Hochland. Die Landschaft &auml;ndert ich innerhalb von 30 Kilometern mehrmals. Anfangs mit Nadelw&auml;ldern ges&auml;umt, weichen die fruchtbaren, gr&uuml;nen T&auml;ler bald mondkrater&auml;hnlichen Stein- und Ger&ouml;llw&uuml;sten. Hier gibt es au&szlig;er einer gro&szlig;en Starkstromleitung beim Flu&szlig; nichts. Steinw&uuml;ste so weit das Auge reicht. Es bl&auml;st der Wind und es regnet. Dies ist hier wirklich wie im Lande Mordor nur der Baradur (Saurons Turm) fehlt. Auf dem R&uuml;ckweg machen Andi und ich noch Halt bei einem Freilichtmuseum in St&ouml;ng, wo wir am Parkplatz feststellen (3 Autos insgesamt), dass neben uns ein wei&szlig;er VW-Bus mit SL-Kennzeichen parkt. Tja, so klein ist die Welt. Nach einem Einkaufsumweg &uuml;ber Selfoss (Erkl&auml;rung) kommen wir am Abend in Hella an, wo wir noch ins nahegelegen Pub zum Abendessen gehen.<br>R&uuml;ckweg: Telefonbuchstory einbauen&hellip;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 4 &ndash; Im S&uuml;den<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\">Islands Wetter empf&auml;ngt uns mit blauem Himmel und strahlender Sonne. Heute steht die wohl l&auml;ngste Etappe ins Haus. Mehr als 400 Kilometer von Hella nach H&ouml;fn, einer Ortschaft im S&uuml;dosten der Insel sind zu bew&auml;ltigen. Nachdem wir den Wagen vollgetankt haben, geht die<br>Reise auf der Ringstra&szlig;e weiter Richtung Osten. Bereits nach kurzer Zeit wird die eher<br>langweilige Ebene zur abwechslungsreichen &bdquo;Bilderbuchlandschaft&ldquo;. Zu unserer Linken &ndash;<br>also Richtung Landeinw&auml;rts &ndash; ragen majest&auml;tische Klippen, zur Rechten befindet sich die raue<br>See des Atlantiks. Immer wieder &uuml;berquert man riesige Flussdeltas, die sich ihren Weg in den<br>Atlantischen Ozean bahnen. Der Seljandafoss er&ouml;ffnet den Reigen an Wasserf&auml;llen.<br>Majest&auml;tisch st&uuml;rzt sich der Foss die Felswand hinab. Trotz des strahlend blauen Himmels<br>nehmen wir die Regenausr&uuml;stung mit und das war absolut kein Fehler, denn je nach<br>Windrichtung &auml;ndert sich der Spr&uuml;hregen und dessen Intensit&auml;t und Spr&uuml;hrichtung im<br>Minutentakt. Besonders reizvoll ist ein Spaziergang unter dem Wasserfall durch. Unsere Fahrt<br>geht weiter Richtung Osten. Die Landschaft wird immer abwechslungsreicher. Die ersten<br>Gletscher, wie der Eyjafjallaj&ouml;kull und der gro&szlig;e Bruder der Myrdalsj&ouml;kull, blitzen hinter den<br>gr&uuml;nen Bergen und kargen Felsen hervor. Wie eine wei&szlig;e Krone &uuml;berthronen sie die Natur<br>Islands. Die Gletscherzungen ragen von Kilometer zu Kilometer n&auml;her an die Stra&szlig;e heran.<br>Die farblichen Kontraste k&ouml;nnten unterschiedlicher nicht sein. Zur rechten Seite erblickt man schwarze Str&auml;nde, der tobende Atlantik, vom Meer umsp&uuml;lte Felsen. Es folgen Weideland, gr&uuml;ne Wiesen, saftige T&auml;ler. Schafe und wilde Pferde tummeln sich hier und genie&szlig;en ihre<br>Freiheit. Dann und wann findet man vereinzelt H&auml;user, Geh&ouml;fte oder Miniaturd&ouml;rfer. Hinter<br>all diesen Elementen der Natur und den Siedlungen der Menschen ragen die Berge in die<br>H&ouml;he, &uuml;bertroffen nur noch von den gewaltigen Eismassen der Gletscher. Der tiefblaue Himmel rundet diesen wundervollen Anblick noch perfekt ab.<br>Wir erreichen den Skogafoss, einen gewaltigen, wild tosenden, breiten Wasserfall. Der<br>Dauerregenbogen der durch das Wasser- und Sonnenspiel bei Sch&ouml;nwetter erzeugt wird,<br>springt mir geradezu provokativ aufreizend vor die Linse. Der aus Eisenstiegen bestehende<br>Touristenpfad f&uuml;hrt Andi und mich an die Kuppe, wo der Fall tosend hinabst&uuml;rzt. Doch hinter<br>dieser Kuppe er&ouml;ffnet sich eine riesige Hochebene mit einer Landschaft, die einer<br>&ouml;sterreichischen Hochalm gar nicht so un&auml;hnlich ist. Diese Gegend w&uuml;rde zum Wandern und<br>Verweilen einladen. Die Touristenscharen sind pl&ouml;tzlich nicht mehr vorhanden und man<br>genie&szlig;t diese Ruhe und diesen unglaublichen Anblick.<br>Doch wir wollen\/m&uuml;ssen weiter nach Vik bzw. nach Dyrholaey, dem Leuchtturm auf der<br>H&ouml;hlenklippe. Trotz des paradiesischen Wetters ben&ouml;tigen wir Haube, Windbreaker usw. Der<br>Wind bl&auml;st fast schon orkanartig. Wie wutentbrannt st&ouml;&szlig;t der Atlantik an die K&uuml;ste. Die<br>bizarren Felsformationen, die schwarzen Str&auml;nde, diese Konstellation ist einfach einzigartig<br>sch&ouml;n. Kurz nach der kleinen Siedlung Vik entschlie&szlig;t sich Andi die 1er-Stra&szlig;e zu verlassen<br>und auf einer Schotterpiste Richtung Meer zu fahren. An einem Bergr&uuml;cken parken wir das<br>Fahrzeug, hinter uns &uuml;berragen die Gletscher des Myrdalsj&ouml;kull die Isl&auml;ndische Natur. Vor<br>uns liegt der Atlantik in zirka 1 Kilometer Respektabstand. Beinahe windfrei genie&szlig;en wir ein<br>Bad in der Sonne mit integrierter Lunchjause. Die Fahrt zum Vatnaj&ouml;kull, dem gr&ouml;&szlig;ten aller<br>Gletscher Islands (wikipedia.) mit 8300km&sup2; ist lange aber abwechslungsreich. St&auml;ndig<br>&uuml;berqueren wir riesige Flusszungen die das Gletscherwasser ins Meer leiten. Innerhalb nur<br>weniger Minuten hat man Anfangs eine riesige Ger&ouml;llw&uuml;ste, dann eine Steinlandschaft mit<br>Algen &uuml;berwuchert, dann wieder Wiesen und Felder und schlie&szlig;lich Seen, T&uuml;mpel und Schafe<br>zu bestaunen. Der Skaftefell Nationalpark ist der eigentliche H&ouml;hepunkt dieser Tagesetappe.<br>Von hier aus kann man Wanderungen im Gletschergebiet machen und die Weite der Natur so<br>richtig genie&szlig;en. Gut 2 Stunden wandern wir durch liebliche strauchartige W&auml;lder. Die<br>Vegetation erinnert mich an jene Mittelschwedens. Es piepst und summt an allen Ecken und<br>Enden und doch befindet man sich in einer &ouml;den Landschaft mit Stein und Fels und Schnee<br>und Eis. Am weg nach H&ouml;fn liegt schlie&szlig;lich noch der J&ouml;kulsarlon, der ca. 3&deg;C kalte<br>Gletschersee. Die riesige Gletscherzunge kalbt hier kleine wie gro&szlig;e Eisberge, die in allen<br>Farben und Formen den Betrachter mit ihrem Anblick verzaubern. Viele Robben tummeln<br>sich hier. Vollgesaugt mit vielen Impressionen erreichen wir schlie&szlig;lich gegen 21:00 Uhr das<br>Motel in H&ouml;fn und danken Mutter Natur und dem Wettergott insgeheim f&uuml;r diesen tollen Tag<br>und diesen Sonnenuntergang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s.w.org\/patterns\/files\/2021\/06\/pear-1-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5263 size-full\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s.w.org\/patterns\/files\/2021\/06\/pear-half-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-673 size-full\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 5 &ndash; Im S&uuml;dosten<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\">Nach ausgiebigem Fr&uuml;hst&uuml;ck verlassen wir das wohl einsamste Hotel Islands und den<br>Vatnaj&ouml;kull im Hintergrund und setzen die Reise gen Osten fort. Das kleine St&auml;dtchen H&ouml;fn<br>hat nicht wirklich viel zu bieten. Der kleine Hafen mit dem trockengelegten und dem<br>desolaten Boot Akureyry (Wikipedia&hellip;), ein &Ouml;ffentliches Bad, 2 Tankstellen und ein winzig<br>kleines &bdquo;Shoppingcenter sind die Attraktionen des kleinen St&auml;dtchens. Die gr&ouml;&szlig;te<br>Sehensw&uuml;rdigkeit ist J&Ouml;LULLA1, ein ausrangiertes Schnee-Ketten-Mobil, welches vor der<br>hiesigen Touristen-Information befindet. Renato hat uns bei unserer Abreise aus Reykjavik<br>geraten, wir m&ouml;gen uns doch den Leuchtturm Stokkness unweit von H&ouml;fn ansehen. Doch als<br>Andi und ich uns auf einer Schotterpisste dem Objekt der Begierde n&auml;hern, werden wir mit<br>Zaun und Video&uuml;berwachung bzw. mit Warnschildern darauf hingewiesen, dass es sich<br>hierbei um einen NATO-Radar-Aufkl&auml;rungsplatz handelt. Die Einserstra&szlig;e avanciert mittlerweile zur K&uuml;stenstra&szlig;e. Ganz knapp an den schwarzen Str&auml;nden hinauf, hinab, teils<br>geschottert verl&auml;uft Islands Hauptstra&szlig;e Richtung Nordosten. Ostisland ist das Land der<br>Fjorde. Vom kleinen St&auml;dtchen Djupivogur auf die andere Seite des Berufj&ouml;rdur w&uuml;rde man<br>vermutlich, g&auml;be es eine Br&uuml;cke, 5-10 Minuten brauchen. So aber ist man &uuml;ber 30 Minuten<br>unterwegs bis man den Fjord ausgefahren hat. Jeweils zur Linken steil abfallendes Gebirge in<br>dem sich dicke weisse Wolken wie Watte ins Tal ergiesen und rechts der blaue Fjord. Bei<br>Reidadolsvik geht es links ab &uuml;ber die Berge nach Egilstadir, der ostisl&auml;ndischen<br>&bdquo;Metropole&ldquo;. W&uuml;rde man es nicht wissen, man w&uuml;rde nie glauben dass diese Schotterpiste die<br>Hauptstra&szlig;e des Landes ist. Immer wieder m&uuml;ssen wir anhalten und die Schafe von der Stra&szlig;e<br>verjagen. Ich kann nicht deuten weshalb diese Viecher immer bewusst auf die Strasse gehen<br>und dort scheinbar die Schottersteine ablecken, aber das ist genau das was man sieht. Die<br>letzen Kilometer nach Egilsstadir, wo wir um l&auml;ppische 2.700 Kronen einkaufen, sind<br>ges&auml;umt mit lieblichen Nadelw&auml;ldern die sich entlang des Lagarflj&ouml;t erstrecken. Das<br>scheinbar g&auml;ngigste und am meisten angesagte Restaurant dieser Gegend ist scheinbar die<br>Imbiss-Stube in der Shell-Tankstelle in Egilstadir wo wir auf Bier, Burger und Fries f&uuml;r 1100<br>Kronen einkehren. Hier trifft sich scheinbar die gesamte Bev&ouml;lkerung Ostislands. Alte<br>isl&auml;ndische Ehepaare, ein M&auml;dchen-Fussballverein, sp&auml;tpubertierende Macho-Jungs und<br>versprengte Touristen verirren sich hierher. Unser Quartier liegt malerisch inmitten von Wald<br>in Hallormstadur mit Blick auf den Lagarflj&ouml;t. Der Blick vom Zimmerfenster auf den<br>wundersch&ouml;nen See im Hintergrund die schneebedeckten Berge &ndash; Herz was willst Du mehr?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 6 &ndash; Lagarfj&ouml;t<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\">W&auml;hrend Andi seine ersten Reitversuche auf den hier heimischen Islandponys unternimmt,<br>mache ich mich auf dem Weg zu einem Wasserfall. Der Flusspfad f&uuml;hrt direkt beim Hotel<br>hinauf ins Gebirge. Anfangs ist es ein steiler Pfad, der durch lieblichen Mischwald f&uuml;hrt.<br>Dann geht es auf eine Hochebene, von welcher man einen gewaltigen Ausblick auf die<br>Umgebung hat. Der Blick &uuml;ber den Lagarflj&ouml;t, den mit 12 Meter (tiefsten? = Wikipedia) See<br>Islands ist einzigartig. Gut eine halbe Stunde dauert die Wanderung zum Wasserfall<br>unterbrochen von Zwischenstopps um diese gro&szlig;artige Landschaft zu genie&szlig;en. Als wir uns<br>mittags wieder beim Hotel treffen, erz&auml;hlt mir Andi wie es ihm mit den Pferden erging. Und noch eine andere interessante Geschichte hat er von einer Isl&auml;nderin w&auml;hrend des Ausrittes erfahren. Das Seeungeheuer das sich im nahegelegenen Lagarflj&ouml;t befindet nennt sich Ormur und ist eine riesige Wasserschlange, das der Legende nach durch 2 Finnen mit Fesseln am Fu&szlig;e des Seegrundes angebunden ist. Mit Steinen beladen harrt das Monster nun angeblich im See aus und wer wei&szlig;, vielleicht wird es ja eines Tages von einem Tierschutzaktivisten befreit. Am Nachmittag lassen wir einmal unser Auto rasten und wandern durch die herrliche Natur dieser lieblichen eher atypischen Landschaft, die man wie schon gesagt eher mit Schweden oder Finnland in Verbindung bringen w&uuml;rde anstatt mit dem einsamen Osten Islands.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s.w.org\/patterns\/files\/2021\/06\/pear-1-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5263 size-full\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s.w.org\/patterns\/files\/2021\/06\/pear-half-1024x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-673 size-full\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><strong>Die B&auml;ume, die langsam wachsen, tragen die besten Fr&uuml;chte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\">Nach all den Tagen mit Sonnenschein und ohne Regen sieht es heute nicht so aus, als ob uns<br>Fortuna Hold w&auml;re. Nach einem Tankstopp beim Orkan (Selbstbedienungstankstelle) geht es<br>weiter nach Norden durchs Land. Bis heute dachte ich, dass es nur Richtung Hochland so<br>extrem trostlos ist. Doch die Fahrt nach Sellfoss und Dettifoss belehrt mich eines besseren. Zu<br>sagen hier ist &bdquo;Nichts&ldquo; w&auml;re noch &uuml;bertrieben. Dunkle Felsbrocken, schwarze Berge und<br>mittendurch die Bundesstra&szlig;e 1. Der Wind pfeift einem um die Ohren und Pflanzen und Tiere<br>gibt es hier auch nicht. Daf&uuml;r gibt es bei der Abzweigung auf die 864 einen Flugplatz der aus<br>einem Zelt, einer Stange mit befestigter Windhose und Begrenzungsh&uuml;ten besteht. Doch<br>inmitten dieser Ein&ouml;de er&ouml;ffnet sich ein gewaltiges Naturwunder. In einem Canyon wandern<br>wir vom m&auml;chtigen Sellfoss zum nicht minder beindruckenden Dettifoss. Gewaltige Wassermassen, braunes, wildes Wasser st&uuml;rzen &uuml;ber diese beiden Kaskaden hinab.<br>(www.wikipedia.de). Der feine Spr&uuml;hregen wird st&auml;rker und durch den Wind auch<br>unangenehmer. Wir fl&uuml;chten durchn&auml;sst zum Auto und fahren weiter nach Asdyrgi, wo man<br>Zeuge der geologischen Entwicklung der Insel werden kann. In Form eines Hufeisens<br>umringen Felsen ein Teil oder eher eine Sackgasse. Im Inneren dieses Halbkraters man eine<br>gr&uuml;ne Oase vor. Ein gr&uuml;nlich schimmernder Teich, Laubw&auml;lder, ein wahres Paradies f&uuml;r<br>V&ouml;gel. Doch das Wetter l&auml;dt nicht gerade zum Verweilen ein und so fahren wir weiter ins<br>St&auml;dtchen Husavik, das uns einen windigen, feuchten Empfang bereitet. Nach dem Check-Inn<br>ins Hotel entscheiden wir uns ins hiesige Bad zu gehen um diesen omin&ouml;sen Hot-Pots einen<br>Besuch abzustatten. F&uuml;r 300 Kronen ist man dabei. Das Bad besteht aus einem zweigeteilten<br>Freibecken (zirka 30&deg;C warm), einem Whirlpool, einem Rundbecken zur Erholung (zirka<br>35&deg;C) und dem Hotpot 41&deg;C. Abendessen alles besetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 42%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 8 &ndash; Husavik und Umgebung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Husavik verschwindet in dickem Nebel. Man hat irgendwie den Eindruck, dass hier immer schlechtes Wetter ist. Andi und ich entschlie&szlig;en uns dazu den Myvatn-See zu besuchen, der zirka 40 Kilometer s&uuml;dlich von Husavik liegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Der Weg nach Myvatn, genauer gesagt die Stra&szlig;e 87 verspricht zun&auml;chst durch gute Befestigung und neuen Asphalt wahres Fahrvergn&uuml;gen durch die Landschaft. Doch schon bald wird diese Hoffnung durch Schotterpisten zunichte gemacht. Durch eine Baustelle inkl. Schotterstra&szlig;e und leichtem Regen verwandelt sich unser Corolla in eine braune Dreckschleuder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Am Myvatn selbst klart es etwas auf und ein Funken Hoffnung auf Wetterbesserung keimt in uns auf. In Sk&uacute;tustadir wandern wir eine Landzunge den See hinaus, im Hintergrund sieht man den aufsteigenden Dampf eines Geothermalkraftwerkes. &Uuml;berall befinden sich krater&auml;hnliche, grasbewachsene H&uuml;gel. Das Wetter ist uns hold, kein Regen weit und breit, nur die typisch niedrig h&auml;ngenden Wolken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Wir fahren weiter auf der Ringstra&szlig;e 1 Richtung Osten zur Grj&ouml;tagj&aacute;, einer Felsspalte die durch vulkanische Aktivit&auml;t entstanden ist und wo es auch heute noch &uuml;berall dampft und raucht. In der Felswand f&uuml;hrt eine H&ouml;hle hinab in die Tiefe, unten in der Grotte findet man diese in leicht t&uuml;rkisem Wasser schimmernd vor. Es stinkt furchtbar nach Schwefel aber der Anblick ist wundersch&ouml;n und l&auml;sst den Gestank der einem umgibt fast vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Bei der R&uuml;ckfahrt fahren wir noch kurz bei diesem vorher gesehene Kraftwerk vorbei. Vor dem Kraftwerk liegt ein See, der t&uuml;rkisblau schimmert. Durch das hei&szlig;e Wasser und die kalte Luft, liegt ein herrlich anzusehender Nebelschleier &uuml;ber dem See. Einziges Manko an der Sache, auch hier stinkt es geradezu bestialisch nach Schwefel. &Uuml;ber die 1er Stra&szlig;e geht es weiter nach Westen zum Godafoss, wo wir fast eine Stunde am gewaltigen Wasserfall entlangwandern und dieses gewaltige Naturschauspiel bewundern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Als Andi und ich uns Husavik n&auml;hern hat sich zumindest der Nebel gelichtet und man kann nun endlich das St&auml;dtchen etwas besser sehen. Und nicht nur das offenbart sich unseren Blicken. Im<br>Supermarkt sehen wir den ersten Polizisten in Island seit unserer Ankunft (beim Einkaufen versteht sich!!) und am Parkplatz steht das dazugeh&ouml;rige Polizeiauto.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Am Abend speisen wir f&uuml;r &bdquo;l&auml;ppische&ldquo; 30 Euro im heimischen Lokal Hummer, Lachs und Schrimps. Der doch schockierende Preis wird aber durch die unglaubliche Stimmung am Abend wettgemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\" align=\"justify\">Die Sonne ist mittlerweile durchgekommen und erzeugt wundervolle Stimmungsbilder zwischen blauem und schwarzem Himmel. Die Masten der Schiffe spiegeln sich im Wasser und wir hoffen auf so ein Wetter morgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"681\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4175-681x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20618 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4175-681x1024.jpg 681w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4175-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4175-768x1155.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4175-1021x1536.jpg 1021w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4175-1362x2048.jpg 1362w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4175-scaled.jpg 1702w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea;grid-template-columns:42% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4212-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20587 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4212-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4212-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4212-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4212-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC_4212-2048x1362.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 9 &ndash; Begegnung mit den gr&ouml;&szlig;ten S&auml;ugetieren der Erde<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Als ich in der Fr&uuml;h aus dem Fenster blicke, stelle ich zu meiner Freude fest, dass der Himmel &uuml;ber Husavik blau ist uns einem Tag auf See nichts im Wege steht. Wir reservieren f&uuml;r die erste Tour &bdquo;WHALE WATCHING&ldquo; zwei Karten f&uuml;r 9:00 Uhr und ich denke r&uuml;ckblickend es war eine der weisesten Entscheidungen &uuml;berhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Als wir am Hafen ankommen, kann man auf der gegen&uuml;berliegenden Seite der Husavik-Bay gewaltige, schneebedeckte Berge direkt aus dem Meer herausragen sehen. Das Meer liegt uns ruhig zu F&uuml;&szlig;en und drau&szlig;en am offenen Meer stauen sich die Wolken, so dass es in der Bay v&ouml;llig wolkenlos ist. Mit einem zirka 23 Meter langen holzverkleideten Schiff fahren wir raus in die Bay um die hier heimischen Wale zu sehen. Unsere Reiseleiterin erkl&auml;rt uns sie k&ouml;nne keine Garantie f&uuml;r das Sichten eines Wals abgeben, schlie&szlig;lich handelt es sich um wilde Tiere.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Dann passiert aber etwas womit wohl niemand an Bord gerechnet hat. Ein Buckelwal der bereits zuvor gut 50 Meter entfernt vom Boot auftauchte, wagt sich auf gesch&auml;tzte 3 Meter ans Boot heran. Als ich auf zirka 11:00 Uhr (die Richtungen an Bord werden in Uhrzeitform angegeben) direkt an der Reling stehe und direkt unter mich ins Wasser blicke, wird ein riesiger schwarzer Schatten sichtbar. Der Buckelwal taucht auf, mir ist als k&ouml;nnte ich ihn fast ber&uuml;hren. Dann taucht er elegant hinab in die Tiefe.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Doch bereits nach 20 Minuten taucht beim Nachbarboot der Konkurrenz etwa 200 Meter entfernt ein Buckelwal auf. Damit ist die &bdquo;Jagd&ldquo; er&ouml;ffnet. Immer wieder folgen wir diesen gewaltigen Gesch&ouml;pfen bzw. versuchen die Schwimmrichtung der gewaltigen Riesen zu erraten. In der ferne tummeln sich zwei Minkewale, besser bekannt als Zwergwale.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Gut drei Stunden dauert die Tour und als wir an der Mole in Husavik ankommen bin ich vor innerlicher Begeisterung noch ganz bekommen. Am Nachmittag wird der Waltag noch fortgesetzt. Im Husavik-Whale-Museum kann man sich gut und gerne 2 Stunden aufhalten. Neben einem vollst&auml;ndigen Skelett eines Pottwals kann man vieles &uuml;ber den Lebensraum Meer oder auch &uuml;ber Wale im speziellen lernen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Andi und ich beschlie&szlig;en den restlichen Tag als Regeneration zu nutzen und bei 15&deg;C in der arktischen Sonne verspeisen wir auf einer Sonnenterrasse ein Rentiersteak mit Ofenkartoffel und Salat inkl. Maiskolben. Die zugenommenen Kalorien schwimmen wir uns am Abend wieder herunter.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":18878,"menu_order":16,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-20577","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/20577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20577"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/20577\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20623,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/20577\/revisions\/20623"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/18878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}