{"id":19173,"date":"2024-04-04T15:25:38","date_gmt":"2024-04-04T15:25:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.leininger.at\/?page_id=19173"},"modified":"2024-12-01T15:07:41","modified_gmt":"2024-12-01T15:07:41","slug":"indien-mai-202","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.leininger.at\/?page_id=19173","title":{"rendered":"Reiseblog Indien &#8211; Mai 2002"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 33%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size: 20px; line-height: 1.2;\"><strong>Freitag, 3.5.2002 &ndash; Freitag, 24.5.2002<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 1 &ndash; Die Anreise zum Subkontinent<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Abgesehen davon dass ein 10-st&uuml;ndiger Flug &uuml;ber den Umweg Dubai strapazi&ouml;s werden kann, treffen wir planm&auml;&szlig;ig in Delhi, Indiens Hauptstadt, ein. Die Stadt entspricht auf den ersten Eindruck absolut meinen Erwartungen: Delhi erstickt an diesem Tag f&ouml;rmlich unter einer &uuml;berdimensionalen Smogglocke. Es hat 42&deg;C und beim Verlassen des Flughafengeb&auml;udes bleibt einem im ersten Moment die Luft weg. Wir werden von unserem Guide Rawi, 2 Fahrern und einem weiteren Inder mit 2 Toyota-Jeeps abgeholt. Alleine die Fahrt nach Delhi ins Hotel, wo die anderen Tourenmitglieder schon auf uns warten, ist f&uuml;r jeden Europ&auml;er ein Abenteuer f&uuml;r sich.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Es herrscht Linksverkehr und es gibt 2 Spuren, aber in Indien f&auml;hrt man auch in 3.4. ja sogar 5. Reihe. Kreuz und quer, ohne Blinken, ohne Licht, daf&uuml;r wird das Verkehrsgewimmel der 20 Millionen Stadt mit lautstarkem Hupen begleitet. Manche Verkehrssituation bed&uuml;rfte in Europa eines Waffenscheins. Roller mit 15 Personen an Bord, total verrostete Vehikel aus den Relikten der Kolonialzeit und jede erdenkliche Form von Rikscha . Aber man gew&ouml;hnt sich schnell an dieses &bdquo;Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-System&ldquo;.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\"><!--more-->Ganz anders die Armut, das Elend, der Dreck! Ich glaube es kann keinen wesentlich schlimmeren Ort auf dieser Welt mehr geben, nicht einmal in den ber&uuml;hmten &bdquo;Favelas&ldquo; in Rio de Janeiro oder Sao Paolo kann es mehr Armut geben. Dazu kommt der M&uuml;ll, Tonnen davon und Staub, was aber das Schlimmste ist, es gibt eigentlich keine Hoffnung auf Besserung. Wie soll das auch in einem Land mit 980 Millionen Einwohnern funktionieren?<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Wir verlassen, nachdem wir unseren 2. Guide und die drei Mitreisenden im Hotel Siddharth aufgenommen haben, zu elft Delhi, nach fast 2st&uuml;ndiger Stadtfahrt Richtung Norden und begeben uns in eine w&auml;lzende Verkehrslawine, bestehend aus Autos, Rikschas, Bussen, Trucks, Mopeds, Fahrr&auml;dern, Pferdewagen und K&uuml;hen. Und letztere gibt es in Indien wie Sand am Meer. Nach mitt&auml;glichem Stopp erreichen wir am Abend den Pilgerort Rishikesch und beziehen dort unser Hotel. Die Aussicht auf den Ganges von den Zimmern ist atemberaubend.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Am Abend, bei Sonnenuntergang, besucht unsere Truppe den Pilgerort Haridwar. Haridwar ist einer der heiligen Pilgerorte im Hinduismus. Es ist eine mystische Stimmung. Hunderte Inder schwimmen, baden und beten im Heiligen Fluss, es duftet nach Weihrauch und &uuml;berall t&ouml;nt Musik. Es ist ein tolles Erlebnis, w&uuml;rden da nicht die Bettler sein, von allen Seiten erscheinen sie uns mit allen Tricks versuchen sie den &bdquo;Wei&szlig;en&ldquo; ein paar Rupees abzuluchsen. Es bedarf gro&szlig;er Hartn&auml;ckigkeit, diese Bettler abzusch&uuml;tteln. Am Abend wird im Hotel noch zu Abend gegessen, wir fallen f&ouml;rmlich ins Bett, so m&uuml;de sind wir, von einer 20st&uuml;ndigen Reise von Salzburg nach Frankfurt, Dubai, Delhi, Rishikesh!<\/p>\n<p align=\"justify\">&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/102-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19180 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/102-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/102-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/102-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/102.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/205-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19211 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/205-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/205-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/205-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/205.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 2 &ndash; Tempel, Ashram und anschlie&szlig;end auf ins Gebirge<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck verlassen wir unser erstes Nachtquartier und fahren ein St&uuml;ck den Ganges flussaufw&auml;rts ins eigentliche Rishikesch. Nach der &Uuml;berquerung einer H&auml;ngebr&uuml;cke d&uuml;rfen wir einem Tempel besichtigen. Begleitet werden wir von einem, in oranges Tuch geh&uuml;llten Hindu-M&ouml;nch, einen sogenannten Sadhu. Der Name dieses h&ouml;chsten Tempels Indiens lautet Swani Sadanand Missire Centre. Die Inder haben &uuml;ber eine Million G&ouml;tter, die genaue Zahl ist nicht bekannt. Der Zweite Tempel, Swarg Ashram, ist eine Art Yoga-Trainingszentrum. In verschiedensten R&auml;umen und Orten wird gepredigt, gebetet und referiert. Die Hin- und R&uuml;ckfahrt findet mit einem Boot &uuml;ber den Ganges statt.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Wir verlassen Rishikesch und den eigentlichen Ganges, von nun an geht es steil bergauf. Wenn man glaubt, dass Serpentinenstra&szlig;en ohne Leitplanken die Inder dazu veranlassen k&ouml;nnten, geordnet bzw. gem&auml;&szlig;igt zu fahren, der irrt gewaltig. &Uuml;berholen mit Hupen in un&uuml;bersichtlichen Kurven bei bis zu 200 Metern freien Fall, geh&ouml;rt zur Tagesordnung. Wir gewinnen mit unseren Toyota Minivans rasch an H&ouml;he, die ersten Reisterrassen tauchen auf. Nomaden sitzen mit ihren Kuhherden am Wegesrand und kochen und beten. Je weiter man in das Himalayagebiet f&auml;hrt, desto wohlgen&auml;hrter sind die K&uuml;he und desto mehr Arbeit von den Menschen wird verrichtet.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach zahlreichen Schluchten und Fl&uuml;ssen, erreicht unsere Gruppe am Abend Uttarkashi. Vom Zimmer unseres Hotels aus, hat man einen wundersch&ouml;nen Blick auf das Tal, den Fluss und die B&auml;uerinnen auf den Weizenfeldern, die gerade die Weizenernte einbringen! Am Abend beobachte ich dann noch, wie im ganzen Dorf auf der gegen&uuml;berliegenden Seite des Flusses die Lichter angehen und 2 Minuten sp&auml;ter wieder ausgehen. Auch das ist in diesem Land normal. Strom und demzufolge elektrisches Licht gibt es nur dann und wann, das Energieversorgungsnetz in diesem Land ist heillos &uuml;berlastet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 30%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 3 &ndash; Ins Hochgebirge nach Gangotri<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck geht es weiter, das Tal flussaufw&auml;rts. Der Fluss gewinnt an &bdquo;St&auml;rke&ldquo;, die Stromschnellen machen ihn zum tosenden Wildbach. Unser Weg wird ges&auml;umt von Kuhherden und deren Besitzern, den Nomaden. Als wir auf eine Nomadengruppe aus Rishikesch sto&szlig;en, werden wir sehr herzlich empfangen. Innerhalb von 2 Minuten schart sich die ganze Familie um unsere Kameras. Es ist erstaunlich welche Freundlichkeit die Menschen besitzen, welche Zufriedenheit. Auch das wenige was sie besitzen, w&uuml;rde sie bereitwillig mit anderen teilen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-19242 alignleft\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/238-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"446\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/238-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/238-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/238-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/238.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 446px) 100vw, 446px\"><\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Die Reise geht weiter Richtung Gangotri. Nach zahlreichen Schluchten (man blickt besser nicht in den Abgrund, in Indien gibt es nat&uuml;rlich &ndash; wie schon erw&auml;hnt keine Leitplanken), erreichen wir Harsil, ein kleines D&ouml;rfchen am Flusslauf. Eingekesselt von den schneebedeckten Bergen des Himalaya und der nur 10 Kilometer entfernten Grenze zu China, spazieren wir zu einem Buddhistischen Kloster. Im Gegensatz zu den teils sehr kitschigen Skulpturen und Ashrams des Hinduismus, ist dieses buddhistische Kloster sehr schlicht. Im Innenraum gibt es kein Licht, es sieht eher aus wie eine vorsintflutliche Alm in den Alpen. Schwarzes, schweres Holz, Buddha-Statuen und der M&ouml;nch, der uns erkl&auml;rt, dass er seit 42 Jahren hier im Exil von Tibet lebt. Es ist ein ergreifendes Gef&uuml;hl f&uuml;r mich, diesen Tempel betreten zu d&uuml;rfen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach einem Mittagsmahl im Dorf, drau&szlig;en regnet es in Str&ouml;men, steht die letzte Etappe in das auf 3.140m hoch gelegene Gangotri an, wo wir unser Nachtquartier in einem &bdquo;G&auml;stehaus&ldquo; haben. Nach Besuch des Tempels und anschlie&szlig;endem Rundgang durch das Dorf wird zu Abend gegessen, anschlie&szlig;end begeben wir uns zur Ruhe, in einem Haus, ohne Strom, oder nur dann und wann, ohne flie&szlig;end Wasser, daf&uuml;r mit Blick auf die atemberaubende Kulisse<br>des Himalaya.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/249-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19235 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/249-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/249-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/249-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/249.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/85-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19248 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/85-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/85-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/85-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/85.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 4 &ndash; Der erste Trek, von Gangotri nach Bhojbasa<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Unmittelbar vor der Tempelanlage Gangotris windet sich der Wanderweg in steilen Treppen nach links bergw&auml;rts. Er f&uuml;hrt durch L&auml;rchenw&auml;lder, die Steigung ist bis zur H&auml;lfte des Treks<br>kaum sp&uuml;rbar. Trotzdem sind die 14 Kilometer eine anstrengende Tortour. Wir gelangen immer tiefer in das Tal hinein, der Fluss, der sp&auml;ter auch zum Heiligen Ganges wird, begleitet uns stets.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Damit wir nicht unser schweres Gep&auml;ck schleppen m&uuml;ssen, werden in Gangotri 20 Scherpas angeheuert, die unser Gep&auml;ck, Zelte, Tische und Lebensmittel f&uuml;r uns tragen. Sowohl deren sehr gute Kondition sowie dessen teils katastrophale Ausr&uuml;stung (mit Sandalen unterwegs) versetzen mich in Erstauen bzw. in Entsetzen. Gegen 17:00 Uhr Nachmittags werden wir f&uuml;r die langwierige Wanderung belohnt. Malerisch in einer Hochebene gelegen, erblicken wir Bhojbasa, eine Siedlung auf 3.792m. Mittlerweile sind auch die B&auml;ume verschwunden. Die umliegenden 6.000er sind zum Greifen nahe. Die Zelte werden von den Sherpas und unserer K&uuml;chencrew aufgebaut. Die Berge vor uns hei&szlig;en Bawagirathi (Peak 1-3) und der heilige Shivling zur Rechten (6.540m).<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Mit dem Wissen, nun wirklich am Dach der Welt zu stehen, begeben wir uns zur Bettruhe in unsere Zelte. Die Nacht ist sternenklar und klirrend kalt und sehr windig, aber hier sein zu k&ouml;nnen, am Fu&szlig;e des Heiligen Berges Shivling, einer der sch&ouml;nsten Berge des Himalayas, ist Trost genug.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 18%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 5 &ndash; Von Bhojbasa nach Tapoban &ndash; unser h&ouml;chster Punkt<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Gleich eines Vorweg: Die Nacht war furchtbar, der Wind und die K&auml;lte haben mein Schlafpensum auf eine Minimum verringert. H&auml;tte ich gewusst, was uns an diesem Tage bevorsteht, h&auml;tte ich vermutlich 2 mal &uuml;berlegt, ob ich da mitgegangen w&auml;re. Von unserem &bdquo;Basislager&ldquo; in Bhojbasa geht es zun&auml;chst ca. 100 H&ouml;henmeter steil bergan, anschlie&szlig;end schl&auml;ngelt sich der Weg in Richtung Gletscher.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-19256 alignleft\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/89-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/89-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/89-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/89-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/89.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px\"><\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Ich bin r&uuml;ckblickend sehr froh &uuml;ber die Entscheidung meines Vaters auf halben Weg auf unsere R&uuml;ckkehr von Tapoban zu warten. In Anbetracht seiner gesundheitlichen Lage war es das Beste auf uns zu warten.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Es geht weiter &uuml;ber sehr grobe Felsbl&ouml;cke die oft unter den F&uuml;ssen wegrutschen, teils &uuml;ber Schneefelder, zu unserer Rechten gewinnt der Shivling zunehmend an H&ouml;he und Kontur. Wir sind mittlerweile auf ca. 4.200m. Dann folgen die letzten H&ouml;henmeter auf ein Hochplateau wo der Ashram von Tapoban liegt. Der sogenannte Gangotrigletscher liegt auf 4.460m H&ouml;he. Dieses Teilst&uuml;ck zum Gletscher ist ein absoluter &bdquo;Konsitionspusher&ldquo;. Die ca. 300m H&ouml;henunterschied zum Plateau geht es in steilsten und furchtbar rutschigen Serpentinen hoch. Doch oben<br>angelangt, mit h&auml;ngender Zunge, bietet sich einem der wundersch&ouml;ne Blick auf den Gangotrigletscher und auf den Shivling, der jetzt zum Greifen nahe liegt.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Auf dem Gletscherplateau lebt ein Sadhu, der uns Tee serviert. Nach einer halben Stunde Rast geht es talw&auml;rts gen wartenden Vater. Ohne Hilfe der Guides h&auml;tte es so manch einer (mich eingeschlossen) nicht ohne Verletzung geschafft, diesen Steilhang wieder abzusteigen. Aber es geht Gott sei Dank alles gut, wir erreichen meinen Vater um halb vier Uhr nachmittags und sind kurz nach 18:00 Uhr im Camp. Schon um 21:00 Uhr fallen wir alle v&ouml;llig geschafft in unsere Schlafsack-Betten und ruhen uns von bisher anstrengendsten Tag aus.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/93-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19254 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/93-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/93-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/93-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/93.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/148-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19267 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/148-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/148-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/148-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/148.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 6 &ndash; Von Bhojbasa nach Chirbasa<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Diese Nacht war etwas besser, dennoch sind wir m&uuml;de von den Strapazen der letzten beiden Tage. Da die urspr&uuml;nglich geplante Tour eine N&auml;chtigung in Topoban vorsah, diese aber aufgrund des noch vielen Schnees abgesagt wurde, haben wir einen Tag &bdquo;gewonnen&ldquo;.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Unser Trek verl&auml;sst Bhojbasa und wir wandern 5 Kilometer talw&auml;rts Richtung Gangotri. Unsere Zelte werden auf einer malerischen Lichtung direkt, neben dem Fluss Bhagirathi Ganga aufgeschlagen. Der Name dieser St&auml;tte lautet Chirbasa. Nach den Strapazen der letzten Tage, genie&szlig;en alle den ausgiebigen Nachmittag um in der Sonne oder im Schatten die Seele baumeln zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Am Abend bekommen wir noch Gesellschaft von einer Schulklasse aus Bombay oder Mumbai wie die Inder sagen. Die Lehrer haben tats&auml;chlich vor, mit den Kleinen (Kinder im Alter zwischen 8 und 16 Jahren) nach Topoban aufzusteigen. Ein ruhiger gem&uuml;tlicher Abend klingt mit einem warmen Lagerfeuer aus. Der Tag endet so friedlich in dieser Landschaft, wie er begonnen hat.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/149-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19268 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/149-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/149-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/149-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/149.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 7 &ndash; Wieder nach Gangotri &ndash; zur&uuml;ck nach Uttarkashi<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Heute steht der R&uuml;ckweg in die Zivilisation an. Wir brechen um 8:00 Uhr von Chirbasa auf. 9 Kilometer R&uuml;ckweg nach Gangotri liegen vor uns. Da die Gruppe vom Vortag relativ ausgeruht ist, erreichen wir bereits gegen Mittag unser Ausflugsziel Gangotri. Mir obliegt die Aufgabe den 20 Tr&auml;gern einen kleinen Obolus von jeweils 100 Rupees (umgerechnet 2,3 &euro;) zu &uuml;berreichen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Mohan, unser Bergf&uuml;hrer, l&auml;sst die 20 Leute in eine Schlange aufstellen und ich &uuml;berreiche ihnen nach der Reihe die 100 Rupees. Den Gesichtsausdruck bzw. die Freunde mancher zu beschreiben, ist mit ein paar Worten nicht m&ouml;glich. Nach dem Lunch geht es erstmals seit 4 Tagen wieder ins Auto.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Eine 3st&uuml;ndige Autofahrt nach Uttarkashi steht bevor. Nach der anstrengenden Fahrt, &auml;hnlich eines Segelt&ouml;rns in der Antarktis und einer Dusche versuchen Vater und ich in der Stadt eine Map der Region Uttaranchal zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Am Markt ist die H&ouml;lle los. Alles Bewegliche ist vorzufinden. Von K&uuml;hen, Schweinen, Pferden, Hunden, Autos, Mopeds, Trucks und Fahrr&auml;dern bis nat&uuml;rlich zu den Menschen selbst. Mit etwas Durchfragen geling es uns schlie&szlig;lich 2 Karten zu ergattern. Das Tourist Bureau ist hinter einem Vorhand versteckt, den man ohne Hilfe Einheimischer nie finden w&uuml;rde.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/190-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19272 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/190-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/190-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/190-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/190.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"679\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/37-679x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19280 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/37-679x1024.jpg 679w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/37-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/37-768x1158.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/37.jpg 972w\" sizes=\"auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 8 &ndash; Von Uttarkashi nach Rudrapayag<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Wir lassen Uttarkashi hinter uns. Es geht entlang am Bhagirati Ganga nach Tehri und &uuml;ber eine Bergstra&szlig;e nach Srinangar. In einem kleinen Bergdorf halten wir an um Wasser und Proviant zu bunkern. Detlef l&auml;sst es sich nicht entgehen, zum Preis von 25 Rupees, eine Hinterkopfrasur beim hiesigen Barber vorzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Die Landschaft ist etwas lieblicher am Lauf des Alaknanda Ganga, die Hitze jedoch schier unertr&auml;glich. Gegen 15:00 Uhr ist die Autofahrt beendet, unser wirklich sehr komfortables Hotel, auf einem Felsen gelegen, bietet uns einen ann&auml;hernd westlichen Standard. Am Abend besichtigen wir den Zusammenfluss von Mandakini Gaga und Alaknanda Ganga in Rudrapayag.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Unmittelbar neben der Stadt liegt recht unscheinbar ein Hindu-Tempel samt Schrein. Rawi unser Guide meint, ein echter Hindu m&uuml;sse zuerst sein Gesicht waschen, und anschlie&szlig;end zum Gebet schreiten. Beim Anblick des Wassers wei&szlig; ich aber ,dass ich nicht einmal meine Zehenspitze in dieses dreckige Wasser tauchen w&uuml;rde. Als Belohnung f&uuml;r unsere mehr als schmachtende Tour im Auto, gibt es am Abend ein Dinner vom Feinsten, im Park des Hotels werden wir in einem Baumhaus vom Hotelpersonal verw&ouml;hnt!<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 43%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\">Tag 9 &ndash; Weiter nach Badrinath<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Das erste Mal seit Ankunft in Indien gibt es Corn Flakes mit kalter Milch!!! Auch sonst wird uns beim Breakfast jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Unsere beiden Jeeps setzen die Reise gen Norden fort. Dazu sei aber eines erg&auml;nzt dass wir mit 3 Fahrzeugen unterwegs sind. Da im dritten Wagen aber das K&uuml;chenpersonal sitzt, und dieses erst morgen in Auli wieder ben&ouml;tigt wird, f&auml;hrt der dritte Wagen direkt nach Auli.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Wir durchqueren Karanprayag, Nandrapayag, Chamoli und Joshimath. Dann beginnt der alpine Teil der Reise. Von Joshimath aus, geht es in steilen Serpentinen zuerst bergab. Entlang des Flusses und an einer riesigen Baustelle f&uuml;r ein Kraftwerk, biegt die Stra&szlig;e ins Tal Richtung Badrinath ab. Eines sei dazugesagt: von Stra&szlig;e kann keine Rede sein. Da bis vor kurzem das ganze Tal eingeschneit war, ist die ganze Stra&szlig;e entweder weggeschwemmt oder verwandelt sich in eine Schotterpiste. Die Strecke von 13 Kilometern bis zum Talschlu&szlig; bzw. der Hochebene wo Badrinath liegt, ist nur &auml;u&szlig;erst beschwerlich zu bew&auml;ltigen. Die Fahrt gleicht eher einer Hochschaubahn, nach dem Motto &bdquo;Auf und Ab&ldquo;. Mehrere Schneebretter und Muren haben die Stromleitungen g&auml;nzlich gekappt. Indische Bautrupps arbeiten in dementsprechenden Tempo (1 Beispiel: 7 Leute, einer arbeitet, drei sitzen in der Sonne und 3 schlafen im Schatten).<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Dann endlich &ouml;ffnet sich der Canyon zur Hochebene von Badrinath. Die Kulisse ist atemberaubend. Das Dorf, bzw. die Ansammlung von morbiden Hotels, liegt malerisch eingebettet von 6,000 bis 7,000m hohen Bergen. Wir haben die Ehre im &bdquo;wundersch&ouml;nen&ldquo; Hotel Narayan Palace abzusteigen. 2 Stockwerke sind scheinbar noch geplant, die Betontr&auml;ger stehen heraus. Auch die Lobby ist nicht sonderlich einladend. Es liegt eine dicke Staubpattina auf dem Fu&szlig;boden, viele Kartons und Schachteln stehen herum. Es ist schon fast eine Schande, dass 5 Tage vor Saisoner&ouml;ffnung ein Hotel wie ein Geisterschloss aussieht. Kein Strom, kein Licht und auch die Zimmer nur halbfertig. Es bedarf einiger &Uuml;berredungskunst unseres Guides das Hotel &uuml;berhaupt beziehen zu d&uuml;rfen oder zu m&uuml;ssen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-19294 alignleft\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/55-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/55-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/55-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/55-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/55.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\"><\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Aber nichts desto trotz werden wir mit dem Besuch des Bergd&ouml;rfchens Mana wieder zufriedengestellt. Das Dorf wird ein halbes Jahr, wenn der Schnee geschmolzen ist, von Siedlern bewohnt, das andere halbe Jahr ist alles wie ausgestorben. Auch wir finden das verfallene Dorf v&ouml;llig ausgestorben vor. Es &auml;hnelt einem Schweizer Bergdorf, nur die Ashrams verraten dass wir uns noch in Indien (China ist nur 18 Kilometer entfernt &ndash; dementsprechend ist die Milit&auml;rpr&auml;senz) befinden. Das Abendesse ist zwangsweise mit Kerzenlicht, daf&uuml;r ausgezeichnet. Die Bierromantik am Abend entsch&auml;digt f&uuml;r das Hotel und die Anfahrt zu selbigem!<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/48-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19288 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/48-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/48-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/48-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/48.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/67-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19298 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/67-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/67-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/67-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/67.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 10 &ndash; von Badrinath nach Auli<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Es gibt wieder warme Milch zu den Corn Flakes. Au&szlig;erdem ist um 6:15 Uhr ein nicht dezentes Klopfen in s&auml;mtlichen Zimmern zu vernehmen. Der &bdquo;Waterman&ldquo; ist da! Da keine Heizung vorhanden ist, bringt dieser &bdquo;Waterman&ldquo; k&uuml;belweise erw&auml;rmtes Wasser. Damit ist der Vorsatz bis 7:00 Uhr zu schlafen dahin.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">In Badrinath besuchen wir anschlie&szlig;end noch den Tempel. &Uuml;ber eine H&auml;ngebr&uuml;cke geht es hin&uuml;ber zum Tempel der auf einem Felsen steht und majest&auml;tisch vor der imposanten Bergkulisse thront. Der Tempel ist so heilig, dass gleich 2 Soldaten des hiesigen diesen streng bewachen. Nach diesem Besuch geht es abw&auml;rts vom Hochplateau, zur&uuml;ck nach Joshimath.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">F&uuml;r den bevorstehenden Treck ist ein Gro&szlig;einkauf n&ouml;tig. 21 Flaschen Bier und kistenweise Mineralwasser werden in unsere Autos geladen. Rawi noch auf die Kisten gesetzt, und anschlie&szlig;end fahren wir die Stra&szlig;e von Joshimath nach Auli hinauf. Aber aus dem S&uuml;den n&auml;hert sich schnell eine Schlechtwetterfront, kaum in Auli angekommen, bleibt nur noch die Flucht ins K&uuml;chenzelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/52-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19299\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/52-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/52-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/52-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/52.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Es regnet sich ein. Gewitter und Donner wechseln sich ab. Der Rest des Nachmittags endet im Zelt bei Rum, Tee und Kaffee.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 42%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 11 &ndash; Auli &ndash; Ghat &ndash; Trekking Day 1 (Aufstieg)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Was war das f&uuml;r eine Nacht! Abwechselnd Hundebellen (ca. 1 Stunde ununterbrochen) und Schie&szlig;&uuml;bungen der indischen Armee auch in der Nacht. Ist ja eigentlich auch kein Wunder, wenn man direkt neben einem Truppen&uuml;bungsplatz campiert.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck gehen wir zusammen mit Mohan Richtung Bergstation der Auli Seilbahn. Der verw&ouml;hnte Europ&auml;er muss n&auml;mlich wissen, dass hier in Auli ein Wintersportdorado f&uuml;r wohlhabende Inder ist. Allerdings m&ouml;chte ich gleich einwerfen, die Liftanlagen w&uuml;rden bei Pr&uuml;fung einer westlichen Kommission g&auml;nzlich durchfallen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Der Aufstieg bis ins Waldst&uuml;ck ist hei&szlig; und nicht sonderlich aufregend. Die Sicht ist alles andere als klar. Daher sind Nanda Devi East und die anderen 7.000er des Himalaya Massivs leider nur sehr schemenhaft in der Ferne zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Aber ab dem Waldst&uuml;ck ist es eine wundersch&ouml;ne Wanderung. Vorbei an Gummib&auml;umen und einem kleinen Hinduschrein, gelangen wir schlie&szlig;lich auf eine begr&uuml;nte Hochebene.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Dann sehe ich pl&ouml;tzlich Rawi und Mohan heftig gestikulieren. Bis zum oberen St&uuml;ck der Weide ist der Weg sch&ouml;n und leicht zu bew&auml;ltigen, doch der Berg wird wie ich urspr&uuml;nglich dachte, nicht &uuml;berquert sondern umgangen. Diese Schr&auml;gtraverse hat es in sich. Ein Treppelweg, keine 2 Fu&szlig; breit, windet sich entlang des Berges, links geht es bis zu ca. 300m &uuml;ber einen ziemlich steilen Abhang in die Tiefe. Dieser Weg d&uuml;rfte vermutlich auch Inhalt der vorherigen Diskussion der beiden Guides gewesen sein. Abschlie&szlig;end sei gesagt, alle haben es irgendwie geschafft, aber dieser Weg war geradewegs kriminell und f&uuml;r eine Gruppe mit teils nicht so erfahrenen Wanderern schier unzumutbar.<\/p>\n<p align=\"justify\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-19346 alignleft\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/116-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/116-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/116-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/116-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/116.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Die Entsch&auml;digung der strapazi&ouml;sen Wanderung ist jedoch nicht minder erw&auml;hnenswert. Eine Lichtung, ges&auml;umt von Gummib&auml;umen und Rhododendren, die Maultiere, das romantische Lagerfeuer, rundherum Wald und am Abend ein eiskaltes Bier, stimmen uns wieder vers&ouml;hnlich und lassen diesen Schrecken schnell vergessen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"685\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/144-685x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19345 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/144-685x1024.jpg 685w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/144-201x300.jpg 201w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/144-768x1147.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/144.jpg 996w\" sizes=\"auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/114-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19351 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/114-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/114-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/114-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/114.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 12 &ndash; Auli &ndash; Ghat &ndash; Trekking Day 2 (&Uuml;ber den Kuari Pass)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Der Aufstieg zum Kuari Pass folgt. Nach einem kurzem Waldst&uuml;ck erreichen wir eine Hochebene mit begr&uuml;nten Garten. B&auml;uerinnen mit riesigen Ballen Stroh kommen uns entgegen. Wir m&uuml;ssen mehrere Bergk&auml;mme entlang und schlie&szlig;lich &uuml;ber einige Schneefelder.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Der Pass liegt zwar eigentlich genau gegen&uuml;ber, wir m&uuml;ssen dennoch das ganze Seitental ausgehen. Kurz vor dem Passt quert der Weg besagte Schneefelder. Jutta hat gro&szlig;es Gl&uuml;ck, sie rutscht ab und es geht mindestens 20m bergab. Sie kommt zum Stillstand und mit einem blauen Auge davon. Dann sind wir am Kauri Pass angelangt. Von da an geht es in steilen Serpentinen bergab. Fast eine Stunde lang nur bergab, unten brennen mir die Fu&szlig;sohlen, der Zeltplatz hingegen ist wieder einmal wundersch&ouml;n, der Rest des Nachmittags l&auml;dt zur Erholung ein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 13 &ndash; Auli &ndash; Ghat &ndash; Trekking Day 3 (Nach Panarani)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Vom gestrigen Nachtlager geht es abw&auml;rts durch den von Rhododendren ges&auml;umten Wald. Die Vegetation gleicht mehr einem Urwald als einem Bergwald. Nach steilem Abstieg und einer m&uuml;hevollen Bachquerung, folgt ein ebenso steiler Aufstieg. Ich erreiche als erster die Bergwiese, auch unsere Lasttiere lassen nicht lange auf sich warten. Rawi erz&auml;hlt mir, dass nur in den Sommermonaten die teils verfallenen H&uuml;tten besiedelt werden. Von nun an geht es bis zum heutigen Camp nur noch bergab. Schon von Weitem &ouml;ffnet sich das Tal und vor uns liegt Panarani.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Wir schlagen unser Zelt oberhalb des Dorfes auf. Auch diesen Abend wird ein Lagerfeuer entfacht. Die Nacht ist abgesehen von Regen und Hundegebell wieder sehr alpin, man ben&ouml;tigt zum Schlafen im Zelt Steigeisen, damit man nicht abrutscht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/123-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19355 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/123-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/123-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/123-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/123.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea;grid-template-columns:43% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/04-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19356 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/04-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/04-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/04-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/04.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 14 &ndash; Auli &ndash; Ghat &ndash; Trekking Day 4 (Die H&auml;ngebr&uuml;cke)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Wir brechen am Morgen, etwas verschlafen, auf und durchwandern das Dorf Panarani. Hier ist wirklich das Rad der Zeit stehengeblieben! Es gibt weder flie&szlig;end Wasser noch Strom, die n&auml;chste befahrene Stra&szlig;e liegt zwei Tagesm&auml;rsche entfernt. Dennoch, f&uuml;r uns Europ&auml;er nicht oder nur sehr schwer begreiflich, gibt es hier so etwas wie Zufriedenheit. Die Leute sind so scheu und sch&uuml;chtern, dass sie erst aus ihren H&auml;usern herauskommen, wenn unsere Truppe ihnen schon wieder den R&uuml;cken zugedreht haben und beabsichtigt weiterzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Entlang des Talschlusses beginnt der Weg leicht, aber kontinuierlich anzusteigen. Was dann folgt ist etwas h&auml;rter. Wir m&uuml;ssen viele hundert Meter bis zu einem der vielen Zufl&uuml;ssen des Ganges absteigen und dass bei br&uuml;tender Hitze und in einem reinen Sonnenkegel, wo kein Baum Schatten spenden kann. Die H&auml;ngebr&uuml;cke &uuml;ber den Fluss ist gigantisch. Etwas wackelig wirkend, bringt sie uns jedoch sicher auf die andere Seite.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach einer einst&uuml;ndigen Zwangspause, Mohan und Rawi waren sich nicht &uuml;ber den Weg einig, daher ging ein Trupp von uns den l&auml;ngeren Weg, geht es steil hinauf nach Jhenjipani, einer Ansiedlung von gut 20 H&auml;usern. Auch hier werden wir herzlichst empfangen bzw. ist die Neugierde wegen einer 7-k&ouml;pfigen Reisegruppe von Wei&szlig;en sehr gro&szlig;.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Die Freundlichkeit der Bev&ouml;lkerung begeistert mich immer wieder. W&uuml;rden Land und Leute nicht g&auml;nzlich f&uuml;r die Wanderstrapazen entsch&auml;digen, h&auml;tte vielleicht mancher einer der Gruppe die Flinte ins Korn geworfen. Vom Dorf ab geht es ca. 500 H&ouml;henmeter in nicht enden wollenden Serpentinen steil den Berg hinauf. Oben angekommen breitet sich eine wundersch&ouml;ne Almlandschaft vor mir aus. Eine Hirtin liegt unmittelbar vor mir leicht d&ouml;send im Gras. Da ich als ersten oben angekommen bin, warte ich auf den Rest der Truppe. Es dauert jedoch keine zwei Minuten, bis hinter einer H&uuml;gelkuppe vier Kinderk&ouml;pfe auftauchen, die mich mit einem freudigen &bdquo;Hello&ldquo; begr&uuml;&szlig;en!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-19357 alignleft\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/132-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"522\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/132-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/132-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/132-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/132.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 348px) 100vw, 348px\"><\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nachdem ich jedem Kind die H&auml;nde gesch&uuml;ttelt habe, gesellen sie sich, mich umringend, zu mir und als sie meinen Fotoapparat erblicken, werde ich mit einem unschuldigen L&auml;cheln gebeten, ein Foto von den Kleinen zu machen.<br>Nach diesem kurzen Zwischenstopp sind noch ca. 300m ebenen Weges zu bew&auml;ltigen, dann ist der romantische Zeltplatz inmitten einer Lichtung erreicht, wir haben es auch heute wieder einmal geschafft.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 15 &ndash; Auli &ndash; Ghat &ndash; Trekking Day 5 (Das ganze Dorf kommt zusammen)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Ein turbulenter Morgen! Vater tappt halb schlaftrunken von der alpinen Nacht, unser Zelt stand nicht gerade, aus selbigen und findet vor sich einen zirka 5 cm gro&szlig;en, schwarzen Skorpion vor sich. Leichtes Unbehagen macht sich im Camp breit, Schuhe, Socken und sonstiges Equipment werden vorsichtig ausgesch&uuml;ttelt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-19365\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/118-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"521\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/118-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/118-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/118-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/118.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px\"><\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Die zweite &Uuml;berraschung ist, dass eines der acht Pferde abhanden gekommen ist. Das Ger&uuml;cht, ein Leopard h&auml;tte es gerissen, erscheint wie sich sp&auml;ter herausstellt, als unrichtig.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Kurz nach 8:00 Uhr brechen wir auf. Ich komme mir vor wie in einem M&auml;rchenwald. Die B&auml;ume und Pflanzen gleichen eher der Vegetation eines Dschungels. Keine 10 Minuten unterwegs, entnehmen wir ca. 20m rechts von uns entfernt, ein Br&uuml;llen und Rascheln aus den B&auml;umen. Affen turnen herum und zwar den ganze Baum besetzend. Es handelt sich um Lemuren. Der Weg wird steiler und windet sich von nun an in Serpentinen, die aber nicht so steil wie die des Vortages sind, den Berg hinauf. Auf der Passh&ouml;he angekommen, werde ich von einer , wie es scheint Gro&szlig;familie begr&uuml;&szlig;t. Ich setze mich etwas abseits und auf die anderen zu warten, doch es dauert keine 3 Minuten bis sich zwei M&auml;nner zu mir gesellen und meine St&ouml;cke begutachten. Als dann 15 Minuten sp&auml;ter mein Vater und Jutta eintreffen, nimmt sich einer der beiden Vater&rsquo;s Nikon Kamera um diese n&auml;her zu begutachten. Vater erkl&auml;rt ihm wo man ein- und ausschaltet und wo man abdr&uuml;ckt, und anschlie&szlig;end werden wir Zeugen, wie ein Inder mit einer Profikamera Papa fotografiert.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach l&auml;ngerer Pause geht es weiter talw&auml;rts. Das Schlimmste ist geschafft, vor uns &ouml;ffnet sich ein weites Tal. Ramani, unser eigentliches Ziel liegt unter uns. Da die Stra&szlig;e von Ramani<br>nach Ghat nicht vollst&auml;ndig passierbar ist, entscheiden wir uns f&uuml;r das Nachbardorf. Das heutige Camp schlagen wir etwas oberhalb des Dorfes auf dem ehemaligen Schulareal auf.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Es hat den Anschein als w&auml;ren alle Kinder des Dorfes auf unserem &bdquo;Campingplatz&ldquo; bzw. ist dieser sogenannte Zeltplatz ja eigentlich Spielplatz f&uuml;r die Kinder. S&auml;mtliche S&uuml;&szlig;igkeiten und Malstifte werden verschenkt. Beim Versuch mich unter einen schattigen Baum zu setzen um ebendiese Zeilen zu schreiben, werde ich von ca. 15 Kindern verfolgt bzw. anschlie&szlig;end umringt. Ich zeigen ihnen die Fotos meines Indienkataloges und die Landkarte von Uttaranchal.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Anschlie&szlig;end muss Papa und Jutta dran glauben! 20 oder 30 Kinder sollen mit Pflastern versorgt werden. Jedes Kind bekommt ein Pflaster, ich habe nie gl&uuml;cklichere Menschen gesehen. Mit der Genugtuung Kindern in einer v&ouml;llig fremden Welt am Rande der &bdquo;Zivilisation&ldquo; etwas gutes getan zu haben, gehen wir die letzte Nacht in unser Zelte schlafen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/12-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19364 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/12-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/12-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/12-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/12.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"671\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/16-1024x671.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19382 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/16-1024x671.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/16-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/16-768x504.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/16.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 16 &ndash; Auli &ndash; Ghat &ndash; Trekking Day 6 (Zur&uuml;ck in die Zivilisation)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Vom Hochplateau aus geht es durch mehrere dorf&auml;hnliche Siedlungen hinab ins Tal. Waren in den letzten Tagen Tiere und Pflanzen vorrangig, so sind es heute Kinder. Rawi erz&auml;hlt mir, dass auf eine Familie durchschnittlich 4 Kinder kommen. Kaum setzen wir einen Fu&szlig; in ein Dorf, werden wir sofort von einer Schar Kinder umringt. Wir ben&ouml;tigen samt Fotostopps rund zwei Stunden bis zur Stra&szlig;e ins Tal.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Doch von den Autos, die uns abholen sollen, fehlt jede Spur. Sudama, unser M&auml;dchen f&uuml;r alles, f&auml;hrt mit einem Jeep-Taxi nach Ghat mit, um die Autos zu holen. Es sind rund 8 Kilometer in das Dorf, da es sehr hei&szlig; uns schw&uuml;l ist, gehen wir den Fahrzeugen entgegen. Die einzige Entsch&auml;digung f&uuml;r den 8 Kilometer langen Fu&szlig;marsch (die Autos kommen uns n&auml;mlich erst unmittelbar vor dem Dorf entgegen), ist die Tierwelt. Wir sehen Papageien, Adler in unmittelbarer N&auml;he und ganze Affenfamilien. Jetzt hat uns die &bdquo;Zivilisation&ldquo; wieder. Es ist ein komisches Gef&uuml;hl nach 7 Tagen ohne Dusche, Strom und Auto wieder in die laute, hektische Welt einzutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Gen&auml;chtigt wird in einer sogenannten Tourist Lodge, wo wir uns das Zimmer mit einem hiesigen Gekko teilen. Am Abend findet dann noch eine Hochzeit im Dorf statt, die ganze Bev&ouml;lkerung ist auf den Beinen. Geschlafen wird in Betten, welch&lsquo; erhebendes Gef&uuml;hl nach 6 Zeltn&auml;chtigungen!!<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 17 &ndash; Nach Ranikhet<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Unser Gemeinschaftsbalkon, wo wir am Nachmittag des Vortages noch sa&szlig;en und uns vom Trek erholten, wird um 1:00 Uhr Nachts zum &bdquo;Open-Air-Schlafsaal&ldquo; umfunktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Matratzenlager werden aufgestellt und das ganze mit tosendem L&auml;rm. Au&szlig;erdem zieht ein Gewitter auf, welches am Tag Vermurungen hinterl&auml;sst. Heute sollen wir Nanda Devi sehen, wir m&uuml;ssen zu diesem Zweck jedoch einen geh&ouml;rigen Umweg machen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach Wartezeiten bei Muren Beseitigung, geht es in einem der folgenden D&ouml;rfer nicht mehr weiter. Ein Sitzstreik wegen einer politischen Demonstration, zwingt uns zum umkehren.<br>Die Fahrt verl&auml;uft nun wieder auf der geplanten Route ohne nennenswerte Vorf&auml;lle. Wir erreichen um 17:00 Uhr Ranikhet, ein Erholungsst&auml;dtchen (und Milit&auml;rbasis) auf ca. 2.000m Seeh&ouml;he, wo wir in einem typisch englischen Club untergebracht werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19386 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/18-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19392 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/18-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/18-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/18-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/18.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 18 &ndash; Von Ranikhet nach Nainital<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach einem ordentlichen kontinentalen Fr&uuml;hst&uuml;ck &agrave; la Gro&szlig;britannien (kalte Milch zu den Corn Flakes und Detlef bekommt seine Spiegeleier), geht es weiter Richtung Nainital, bzw. vorher wollen wir noch den Kalika-Tempel, eine Hinduistische St&auml;tte besuchen. Als unsere Gruppe beabsichtigt in die Fahrzeuge zu starten, bebt die Erde, kracht der Himmel, 2 MIGs oder 2 Mirage (wie soll man das bei diesem Tempo auch feststellen?) fliegen im Tiefflug mit lautem Get&ouml;se &uuml;ber uns hinweg. Ein gewisses Unbehagen qu&auml;lt mich, wohl wissen, dass die gesamte indische Armee Vorbereitungen auf einen &bdquo;Vergeltungsschlag&ldquo; gegen Erzfeind Pakistan plant. Dennoch geht es weiter, bzw. gar so recht weiter kommen wir nicht.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach der Tempelbesichtigung h&auml;lt pl&ouml;tzlich unser Fahrer, Rawi springt aus dem Auto uns l&auml;uft eine Stra&szlig;e hinunter. Er kommt sofort zur&uuml;ck und &uuml;berbringt uns die freudige Nachricht, dass gerade eine Hochzeit einer &bdquo;wohlhabenden&ldquo; indischen Gesellschaft im n&auml;chsten Hotel gefeiert wird und wir herzlich eingeladen sind, ein wenig Einblick in die fremde Kultur zu erhalten. Die Stimmung ist sehr ausgelassen und herzlich, das Interesse an uns ist ebenso gro&szlig; wie das unsrige an der Hochzeitsgesellschaft. Wir werden aufgefordert bzw. freundlichst gebeten, dem Paare die Ehre zu erweisen und mitzufeiern, mitzutanzen. Johannes, unser Doktor l&auml;sst sich nicht lumpen und mischt sich unters tanzende Volk.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Dann, eine gute Stunde sp&auml;ter geht es weiter. Unser n&auml;chstes Ziel liegt nur ungef&auml;hr 40 Kilometer von Ranikhet entfernt. Das Nainital und der dazugeh&ouml;rige See (Rawi und der Chauffeur best&auml;tigen mir, dass es sich um einen Natur See handelt), gleichen einem Erholungsgebiet, wie es der K&ouml;nigssee f&uuml;r Bayern und das Salzkammergut f&uuml;r &Ouml;sterreich ist.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Wir n&auml;chtigen wieder in einem Clubhotel, dem Chevron Resort in Nainital. Trotz des britischen Flairs, wird uns auch hier ein Registrierungsbogen unter die Nase gehalten, welch&rsquo; B&uuml;rokratismus, welch&rsquo; Zettelwirtschaft! Am Abend haben wir noch Gelegenheit die Atmosph&auml;re am See zu genie&szlig;en. Rawi organisiert eine Bootsfahrt am See. Anschlie&szlig;end bummeln wir entlang des Sees und erhaschen das ein oder andere Souvenir.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#f1f5c7;grid-template-columns:auto 37%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 19 &ndash; Von Nainital<\/em> nach Dehli<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Bereits um kurz nach 6:00 Uhr morgens verlassen wir Nainital. Heute steht die l&auml;ngste Autotour bevor. Unser Ziel hei&szlig;t Delhi.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Anfangs ist es noch k&uuml;hl und ruhig auf den Stra&szlig;en, unsere Route f&uuml;hrt uns ungef&auml;hr eine Stunde nur bergab. Es ist schon unglaublich wie viele Kehren und Kurven wir passieren, bis wir die Himalaya-Ausl&auml;ufer verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Von da an &auml;ndert sich die Landschaft, der Verkehr nimmt rapide zu und mit der reinen und sauberen Luft ist es auch nicht mehr zum Besten bestellt. Eine Eisenbahnstrecke taucht pl&ouml;tzlich auf, auch die Motorrikschas sind wieder da. Der Verkehr nimmt mit jedem Kilometer, den wir gen Delhi fahren zu. Drau&szlig;en herrschen Temperaturen &uuml;ber 40&deg; Celsius. Um 14:00 Uhr tauchen in der Ferne die ersten Gerippe von Wolkenkratzern auf. Die Peripherie Delhis wird ausgebaut, Wohnbl&ouml;cke entstehen (nat&uuml;rlich dauert in Indien alles etwas l&auml;nger als in Europa, aber man d&uuml;rfte hier keinen Stress haben).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p><p align=\"justify\">Jetzt wo wir nach 17 Tagen wieder in Delhi eintreffen, frage ich mich teilweise ob dies die selbe Stadt ist, die ich mit etwas Entsetzen bei der Ankunft gesehen habe. Aber gerade Neu Delhi (wo wir jetzt gerade durchfahren) ist im Umbruch. &Uuml;berall werden Gr&uuml;nanlagen angelegt, die Slums und die K&uuml;he wurden an die Peripherie der Stadt verbannt. Wir fahren vorbei am Gate of India, das Regierungsviertel Indiens ist mit Sicherheit vergleichbar mit jenem Washingtons. Eine breite Asphaltstra&szlig;e mit roten Sandbett endet weit am Horizont. Die Dimension ist gigantisch. Dann sind es noch f&uuml;nf Minuten Autofahrt, wir stehen vor unserem Hotel, dem Siddharth.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verf&uuml;gung, wir genie&szlig;en den Hotelpool und ein Steak zum Abendessen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/108-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19402 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/108-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/108-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/108-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/108.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background\" style=\"background-color:#fffdea\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/33-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19412 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/33-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/33-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/33-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/33.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<p style=\"font-size:36px;line-height:1.2\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-extra-small-font-size\"><em>Tag 20 &ndash; <\/em>Delhi &ndash; Abschied von Indien<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background is-style-wide\">\n\n\n\n<p align=\"justify\">Ich glaube ich habe es am Vortag mindestens 20 mal versucht, den Freund von Sabine anzurufen. Das Telefonnetz in Delhi d&uuml;rfte auch nicht viel besser ausgebaut sein, als jenes im hohen Norden Indiens. Durch die Nicht-Erreichbarkeit Krishans (so der Name von Sabine&rsquo;s Freund), disponieren wir um und fahren mit den Loxtermann&rsquo;s und Jutta in einem Ambassador durch Delhi. Als Chauffeur fungiert der &bdquo;Driver&ldquo;, den die drei im Corbett National Park hatten. Unsere erste Station ist die Freitagsmoschee oder auch Jami Masjid. Die in Indien gr&ouml;&szlig;te Moschee wurde von 1644 bis 1658 errichtet, sie besitzt zwei Minarette von denen man eines<br>besteigen kann. Man hat dort eine wunderbare Aussicht auf Delhi, die Moschee und das Fort. Die Moschee fasst 25.000 Besucher.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-19413 alignleft\" src=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/30-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/30-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/30-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/30-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.leininger.at\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/30.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\"><\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Sowohl der Weg vom Parkplatz, wo unser &bdquo;Driver&ldquo; auf uns wartet, als auch der Weg von der Freitagsmoschee zum gegen&uuml;berliegenden Roten Fort wird per Rikscha zur&uuml;ckgelegt. Das gewaltige Fort thront am Ostende der Chandni Chowk. Zwei Kilometer lang ist es, zwischen 18 und 30 Meter hoch, ein Koloss in rotem Sandstein, mit tiefen Burggr&auml;ben, imposanten Eingangstoren, G&auml;rten, Pavillons, einer Moschee &ndash; und einer abendlichen Sound-&amp;-LightShow. Einen ber&uuml;hmten persischen Vers lie&szlig; der Gro&szlig;mogul Shah Jahan, der Delhis Wahrzeichen noch als Hauptresidenz nutzte, an die Nord- und S&uuml;dwand seiner dort gelegenen Audienzhalle mei&szlig;eln: Wenn es auf Erden ein Paradies gibt, so ist es hier, ist es hier, ist es hier.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Nach Besichtigung des Forts hei&szlig;t es, sich durch die bettelnde Menge zu qu&auml;len, bei 45&deg; Celsius, ist jegliche Bewegung ohnehin schon Anstrengung genug. Unsere Rikschas bringen uns zur&uuml;ck zum Ambassador und wir fahren weiter zum Gate of India und dem Regierungsviertel, wo wir kurz ein paar Fotos schie&szlig;en um uns anschlie&szlig;end Richtung Bazar zu begeben. Beim ber&uuml;hmten Lakshmi Narayan Tempel wird aber vorher auch noch ein kurzer Fotostopp eingelegt. Dieses, auch &lsquo;Birla&rsquo;-Tempel genannte Hindu-Heiligtum ist der Gl&uuml;cksg&ouml;ttin Lakshmi und ihrem Mann Narayan, einer Inkarnation des Welterhalters Vishnu, geweiht. Es enth&auml;lt jedoch auch einen buddhistischen Gebetsraum. Die Anlage wurde 1939 von M. Gandhi eingeweiht. Er lebte zu dieser Zeit in dem nahegelegenen Birla-Haus. Beides liegt gut 1 km westlich des Connaught Place.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Der Nachmittag dient dem Einkaufen diversester Statuen, Teekr&auml;uter, Seidenballen und indischem Knabberzeug. Der Abend klingt mit dem Abschiedsessen aus, welchem ich, nachdem ich Krishan am Abend dann doch endlich erreiche und mit ihm und zwei Freunden in Hotelbar Bier trinke, etwas versp&auml;tet beiwohne.<\/p>\n\n\n\n<p align=\"justify\">Um 0:30 Uhr werden wir schlie&szlig;lich von unseren Fahren ein letztes Mal zum International Airport of Delhi Indira Gandhi Terminal II gebracht. Die Fahrt dahin ist allerdings alles andere als erm&uuml;dend. Neben uns wir ein Mopedfahrer niedergefahren und der Fahrer begeht Fahrerflucht. Welch&rsquo; Unsitten und Gebr&auml;uche. Dann noch viele, viele Stempel am Flughafen, wir verabschieden uns schlie&szlig;lich von Rawi und steigen schlie&szlig;lich um 4:30 Uhr fr&uuml;h indischer Zeit in unser Flugzeug, welches uns &uuml;ber Dubai gut nach Deutschland bzw. &Ouml;sterreich bringt. Der aufregendste und gegens&auml;tzlichste Urlaub den ich je hatte ist leider vorbei.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 3.5.2002 \u2013 Freitag, 24.5.2002 Tag 1 &#8211; Die Anreise zum Subkontinent Abgesehen davon dass ein 10-st\u00fcndiger Flug \u00fcber den<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":18878,"menu_order":20,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-19173","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/19173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19173"}],"version-history":[{"count":121,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/19173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19425,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/19173\/revisions\/19425"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/18878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.leininger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}